Eine schöne glatte Haut ohne Haare und Makel ist für die meisten Menschen des 21sten Jahrhunderts der Inbegriff von Schöhnheit und Wohlbefinden. In den letzten Jahren ist der Wunsch sowohl bei Frauen als auch bei Männern sogar noch gestiegen, was wohl auch mit der versärkten Präsenz nackter Haut in Film und Fernsehen, Medien und der Werbung zu tun haben kann. Spätestens seit Sex and the City aber sind wohl die letzten Tabus zum Thema Haarentfernung gebrochen und man spricht ganz offen in gemütlicher Runde über die verschiedenen Methoden der Enthaarung und Erfahrungsberichte der Anderen. Früher war es für viele Männern noch undenkbar, sich die lästigen Haare an Brust oder Rücken entfernen zu lassen , heute ist es schon Gang und Gebe. Im Gegenteil, die moderne Frau verlangt vom Mann genau dieselbe Pflege ab. Im Auge der Frau wirken gepflegte und selbstbewusste Männer attraktiver, denn nur wer mit sich und seinem Körper im Einklang ist, strahlt dies auch nach außen hin aus.
Das Thema Haarentfernung umfasst viele Bereiche und Möglichkeiten, mit denen sich der Anwender erst einmal auseindersetzten muss. Um einen wirklichen Überblick über das große Feld der Enthaarungsmethoden zu bekommen, muss man experimentierfreudig sein und sich nicht scheuen, die verschiedenen Möglichkeiten einfach mal durchzuprobieren.
Es gibt 3 große Bereiche, Epilation, Depilation und dauerhafte Haarentfernung, die wir Ihnen im folgenden Text erleutern und Sie so ein Stückchen näher an dieses unbekannte Thema heran fürhren möchten.
Beginnen wollen wir nun mit der wohl bekanntesten Form, der „Depilation“, im Volksmund auch rasieren genannt. Wer einen leichten bis normal starken Haarwuchs hat, wird mit dieser Methode bestens zurecht kommen. Auch für den Fall das es mal schnell gehen muss greifen viele Menschen gerne einmal zum Rasierer. Er ist jederzeit und an jedem Ort einsetzbar.
Bei der Rasur werden die Haare aber lediglich oberhalb der Haut abgeschnitten. Dies bedeutet, die Haare wachsen sehr schnell wieder nach und um die Haut wirklich dauerhaft glatt zu halten, muss man mindestens nach 2 Tagen wieder rasieren. Der Nachteil dieser Haarentfernungmethode liegt darin, dass das Haar genau in der Mitte durchtrennt wird, wo das Haar den dicksten Durchmesser aufweist. Dadurch ensteht auch das stopelige oder auch piecksende Gefühl beim Nachwachsen der Haare. Wenn man nun erneut über die „Stoppeln“ rasiert, kann die Haut sehr schnell gereizt reagieren. Es können Hautirritationen wie kleine Pickelchen, Rötungen bis hin zu leichtem Brennen oder Jucken auftreten.
Wer das Gefühl lang anhaltender Glattheit der Haut haben möchte, sollte auf alternative Methoden ausweichen. Ein Beispiel hierfür ist die Epilation, unterteilt in Wachs-Enthaarung und die Enthaarung durch den Epilierer. Bei beiden Anwndungen werden die Haare mitsamt der Wurzel heraus gerissen. Dadurch wachsen die Haare erst nach ca. 3 – 4 Wochen nach. Damit sich die Haare mit dem Wachs entfernen lassen, sollten diese mindestens eine Länge von ca. 5 mm – 1 cm aufweisen. Beim Epilieren hat man den selben Efekt, nur da brauchen die Haare nicht solang wie beim Wachsen zu sein. Was aber häufig nach dem Epilieren und Wachsen auftritt ist, dass man eingewachsene Haare bekommt, weil sie dann nach innen wachsen. Meist treten nach der Entfernung der Haare mit dem Epillierer oder mit Wachs Rötungen auf, deswegen sollte man lieber am Abend epilieren oder wachsen, damit am nächsten Morgen die Rötung weg ist. Wer etwas vor hat, bei dem man kurze Kleidung tragen möchte, sollte ein paar Tage vorher das Wachsen in Angriff nehmen. Mit welcher Haarentfernungsmethode man dann besser zurecht kommt, muss man selbst testen.
Zwischen den ganzen Haarentfernungsmöglichkeiten gibt es auch die dauerhafte Haarentfernung, bei der die Haare nach mehreren Behandlung ganz entfernen sind. Die Haarwurzeln werden hierbei verbrannt. Diese Methode ist für die Leute geeignet, die sehr schwarze, dicke Haare und sehr helle Haut haben. Der Lichtimpuls, der abgegeben wird, trifft auf die pigmentierte Wurzel, diese absorbiert die Energie und leitetet sie in die Haarwurzel. Dort wird sie dann dauerhaft verödet. Wer sich für diese Enthaarungsmethode entscheidet, sollte sich aus der Sonne oder vom Solarium fern halten oder mit Sunblocker 50+ arbeiten. Außerdem sollte auf Wachsen, Zupfen und Epilieren verzichten werden, da für diese Behandlung die Haarwurzel benötigt wird. Auf die Sonne sollte verzichtet werden, da es sonst bei der Behandlung zu leichten bis schweren Verbrennungen kommen kann. Die Vorteile dieser Technologie sind, dass man ab der ersten Behandlung über mehrere Wochen hinweg haarfrei ist, man kann durchgehend rasieren und auch eingewachsene Haare werden reduziert.
Zum Schluss ist zu sagen, dass jeder für sich selber entscheiden sollte, welche Enthaarungsmethode ihr / ihm am Besten liegt. Wir hoffen allerdings, dass wir ein bisschen Licht in die unbekannte Welt der Entharrung bringen konnten.