Mit ‘Wachshaarentfernung’ getaggte Artikel

Haarentfernungsmethoden allgemein

Montag, 25. Januar 2010

Eine schöne glatte Haut ohne Haare und Makel ist für die meisten Menschen des 21sten Jahrhunderts der Inbegriff von Schöhnheit und Wohlbefinden. In den letzten Jahren ist der Wunsch sowohl bei Frauen als auch bei Männern sogar noch gestiegen, was wohl auch mit der versärkten Präsenz nackter Haut in Film und Fernsehen, Medien und der Werbung zu tun haben kann. Spätestens seit Sex and the City aber sind wohl die letzten Tabus zum Thema Haarentfernung gebrochen und man spricht  ganz offen in gemütlicher Runde über  die verschiedenen Methoden der Enthaarung und Erfahrungsberichte der Anderen. Früher war es für viele Männern noch undenkbar, sich die lästigen Haare an Brust oder Rücken entfernen zu lassen , heute ist es schon Gang und Gebe. Im Gegenteil, die moderne Frau verlangt vom Mann genau dieselbe Pflege ab. Im Auge der Frau wirken gepflegte und selbstbewusste Männer attraktiver, denn nur wer mit sich und seinem Körper im Einklang ist, strahlt dies auch nach außen hin aus.

Das Thema  Haarentfernung umfasst viele Bereiche und Möglichkeiten, mit denen sich der Anwender erst einmal auseindersetzten muss. Um einen wirklichen Überblick über das große Feld der Enthaarungsmethoden zu bekommen, muss man experimentierfreudig sein und sich nicht scheuen, die verschiedenen Möglichkeiten einfach mal durchzuprobieren.

Es gibt 3 große Bereiche, Epilation, Depilation und dauerhafte Haarentfernung, die wir Ihnen im folgenden Text erleutern und Sie so ein Stückchen näher an dieses unbekannte Thema heran fürhren möchten.

Beginnen wollen wir nun mit der wohl bekanntesten Form, der „Depilation“, im Volksmund auch rasieren genannt. Wer einen leichten bis normal starken Haarwuchs hat, wird mit dieser Methode  bestens zurecht kommen. Auch für den Fall das es mal schnell gehen muss greifen viele Menschen gerne einmal  zum Rasierer. Er ist jederzeit und an jedem Ort einsetzbar.

Bei der Rasur werden die Haare aber lediglich oberhalb der Haut abgeschnitten. Dies bedeutet, die Haare wachsen sehr schnell wieder nach und um die Haut wirklich dauerhaft glatt zu halten, muss man mindestens nach 2 Tagen wieder rasieren. Der Nachteil dieser Haarentfernungmethode liegt darin, dass das Haar genau in der Mitte durchtrennt wird, wo das Haar den dicksten Durchmesser aufweist. Dadurch ensteht auch das stopelige oder auch piecksende Gefühl beim Nachwachsen der Haare. Wenn man nun erneut über die „Stoppeln“ rasiert, kann die Haut sehr schnell gereizt reagieren. Es können Hautirritationen wie kleine Pickelchen, Rötungen bis hin zu leichtem Brennen oder Jucken auftreten.

Wer das Gefühl lang anhaltender Glattheit der Haut haben möchte, sollte auf alternative Methoden ausweichen. Ein Beispiel hierfür ist die Epilation, unterteilt in Wachs-Enthaarung und die Enthaarung durch den Epilierer. Bei beiden Anwndungen werden die Haare mitsamt der Wurzel heraus gerissen. Dadurch  wachsen die Haare erst nach ca. 3 – 4 Wochen nach. Damit sich die Haare mit dem Wachs entfernen lassen, sollten diese mindestens eine Länge von ca. 5 mm – 1 cm aufweisen. Beim Epilieren hat man den selben Efekt, nur da brauchen die Haare nicht solang wie beim Wachsen zu sein. Was aber häufig nach dem Epilieren und Wachsen auftritt ist, dass man eingewachsene Haare bekommt, weil sie dann nach innen wachsen. Meist treten nach der Entfernung der Haare mit dem Epillierer oder mit Wachs Rötungen auf, deswegen sollte man lieber am Abend epilieren oder wachsen, damit am nächsten Morgen die Rötung weg ist. Wer etwas vor hat, bei dem man kurze Kleidung tragen möchte, sollte ein paar Tage vorher das Wachsen in Angriff nehmen. Mit welcher Haarentfernungsmethode man dann besser zurecht kommt, muss man selbst testen.

Zwischen den ganzen Haarentfernungsmöglichkeiten gibt es auch die dauerhafte Haarentfernung, bei der die Haare nach mehreren Behandlung ganz entfernen sind. Die Haarwurzeln werden hierbei verbrannt. Diese Methode ist für die Leute geeignet, die sehr schwarze, dicke Haare und sehr helle Haut haben. Der Lichtimpuls, der abgegeben wird, trifft auf die pigmentierte Wurzel, diese absorbiert die Energie und leitetet sie in die Haarwurzel. Dort wird sie dann dauerhaft verödet. Wer sich für diese Enthaarungsmethode entscheidet, sollte sich aus der Sonne oder vom Solarium fern halten oder mit Sunblocker 50+ arbeiten. Außerdem sollte auf Wachsen, Zupfen und Epilieren verzichten werden, da für diese Behandlung die Haarwurzel benötigt wird. Auf die Sonne sollte verzichtet werden, da es sonst bei der Behandlung zu leichten bis schweren Verbrennungen kommen kann. Die Vorteile dieser Technologie sind, dass man ab der ersten Behandlung über mehrere Wochen hinweg haarfrei ist, man kann durchgehend rasieren und auch eingewachsene Haare werden reduziert.

Zum Schluss ist zu sagen, dass jeder für sich selber entscheiden sollte, welche Enthaarungsmethode ihr / ihm am Besten liegt. Wir hoffen allerdings, dass wir ein bisschen Licht in die unbekannte Welt der Entharrung bringen konnten.

Dauerhafte Haarentfernung mit IPL

Montag, 25. Januar 2010

Für viele Frauen und Männer ist es eine Selbstverständlichkeit, sich zu rasieren. Seien es die Arme, die Beine, die Achseln oder der Intimbereich. Besonders in den Sommermonaten Juni, Juli und August legen die beiden Geschlechter viel Wert auf haarfreie und glatte Haut. Aber auch in den verbleibenden Monaten ist Rasieren ein fester Bestandteil des körperlichen Pflegerituals.

Es gibt allerdings noch andere Methoden, um die lästigen kleinen „Biester“ loszuwerden. Das Bekannteste ist wohl das Rasieren. Danach folgen ganz dicht die Haarentfernung mit Wachs und das schmerzhafte Epillieren. Bei dieser Enthaarungsmethode wird das Haar mitsamt der Wurzel entfernt. Der Nachteil bei dieser Methode ist, dass die Haare eine bestimmte Länge brauchen, damit alle Haare wieder weg gehen. Außerdem ist diese Behandlung schmerzhaft.

Eine andere Möglichkeit, lästige Haare über einen längeren Zeitraum zu entfernen, ist die IPL-Methode (engl. Intese Pulsed Light). Diese Methode ist die Weiterentwicklung von der Lasertechnologie. Sie ist schonend und die Risiken sind sehr gerring. Bei dieser Technologie werden die Haarwurzeln verödet, das heißt, sie werden durch den Lichtimpuls auf circa 70 Grad erhitzt und werden somit verbrannt. Die abgestorbenen Wurzeln werden dann über das Lymphsystem im Körper abtransportiert und ausgeschwemmt. So ziemlich alle Regionen können behandelt werden.

Am Besten geeignet für die dauerhafte Haarenfternung mittels IPL sind die Personen, die dunkle Haare und helle Haut haben. Der Lichtimpuls reagiert auf das im Haar enthaltene Melanin (Farbstoff). Der dunkle Farbstoff absorbiert die Energie des Lichtimpulses und leitet diesen in die Wurzel weiter. Diese wird durch die enorme Hitzentwicklung, wie oben schon erwähnt, verbrannt. Blondes, rotes, graues oder auch Flaumhaar lassen sich generell damit nicht entfernen. Die Behandlungsanzahl variiert je nach Hauttyp und Haardichte, aber in der Regel sind 6 bis 8 Behandlungen nötig, um die meisten Haare zu entfernen. Diese vielen Behandlungen kommen dadurch zustande, weil nicht alle Haare aktiv mit der Wurzel verbunden sind. Das heißt, es können nur die Haare entfernt werden, die sich in der Anagenphase (Wachstumsphase) befinden. Dies sind circa 15 – 20% der Haare.

Diese Haare sind dauerhafte verödet und kommen nicht mehr wieder. Die übrigen Haare, die sich in der Katagenphase (Ruhephase) oder in der Telogenphase (Ausfallohase) befunden haben, kommen nach einer bestimmten Zeit wieder. Die Behandlungsabstände variieren zwischen 4 und 12 Wochen, je nach Körperregion. Beim Gesicht beträgt der Behandlungsabstand 4 – 6 Wochen, bei Brust, Bauch, Achseln, Bikini-Intim, Rücken, Schultern und Nacken beträgt er 6 – 8 Wochen und bei Armen und Beinen beträgt die Wartezeit für die nächste Behandlung 10 – 12 Wochen.

Diese Behandlungsabstände sollten auf jeden Fall eingehalten werden, da die Behandlungen sonst nichts bringen. Man sollte erst die nächste Behandlung antreten, wenn wieder Haare nachgewachsen sind. Dies kann je nach Behandlungsanzahl mehrere Monate dauern.

Während der Behandlung sollte man die Haare nicht von der Wurzel trennen, dass heißt nicht wachsen, nicht zupfen, nicht eppilieren, keine Entharrungscreme benutzten und nicht blondieren. Rasieren ist angesagt! Auch sollte man darauf achten, dass man keine Medikamente einnimmt, die die Haut lichtempfindlich machen, wie zum Beispiel Cortison, Antibiotika, Johanniskraut,… Es kann zu leichten bis schweren Verbrennungen kommen. Und damit wären wir bei dem wichtigsten Thema: Die Haut sollte nahezu weiß sein. Dass heißt keine Sonne (für mehr als 3 Monate), kein Solarium (für mehr als 3 Monate) und kein Selbstbräuner.

Bei gebräunter Haut können Verbrennungen entstehen. Der Lichtimpuls, wie oben schon erwähnt, reagiert auf den Farbstoff Melanin, der sich (durch Sonne, Solarium oder Selbstbräuner) in der Haut und von Natur aus in den Haaren befindet. Wenn der Lichtimpuls jetzt auf die gebräunte Haut mit den dunklen Haaren trifft, kann er nicht mehr unterscheiden, was Haut und was Haare sind. Dadurch entsteht die Verbrennung. Zum Schluss ist zu sagen, dass es keine wirklich dauerhafte Lösung gibt, die Haare für immer weg zu bekommen. Auch kann man keine Garantie geben, dass die Haare über einen gewissen Zeitraum, zum Beispiel für 5 Jahre, weg sind. Es gibt so viele inaktive Haarfollikel im menschlichen Körper, die durch einen Hormonumschwung (zum Beispiel durch eine Schwangerschaft, durch Einnahme von Hormonen oder den Wechseljahren) aktiv werden können, dass man bei solchen Garantien besser vorsichtig sein sollte.

Dauerhafte Haarentfernung und Haarzyklen

Donnerstag, 14. Januar 2010

Bei der dauerhaften Haarentfernung sind in der Regel 6 – 8 Behandlungen notwendig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Diese vielen Behandlungen kommen durch das unterschiedliche Haarwachstum zustande.

Das Wachstum wird in 3 Haarzyklen unterschieden:

1. Anagenphase (Wachstumsphase), 2. Katagenphase (Übergangsphase) und 3. Telogenphase (Ausfallphase oder auch Ruhephase genannt).

Wie der Name schon sagt, sind in der Anagenphase, auch Wachstumsphase genannt, die Haare aktiv mit der Wurzel verbunden. Dadurch bekommt das Haar Nährstoffe, die es zum Wachsen braucht. Durch diese zugeführten Nährstoffe finden ein übermäßiger Stoffwechsel und eine übermäßige Zellteilung statt. Nur in dieser Phase können die Haare bei der Haarentfernung dauerhaft verödet werden. Die Anagenphase (Wachstumsphase) dauert ca. 2 – 6 Jahre und es befinden sich 80-90% der Haare in diesem Zyklus.

In der Übergangsphase, oder auch Katagenphase genannt, wird das Haar langsam von der Wurzel getrennt. Die pigmentbildenden Zellen, die Melanozyten, ziehen sich zurück. Später stoppt die Melaninproduktion völlig. Der untere Teil des Haares wird dünner, sodass es langsam aus dem Haarkanal herausgeschoben wird. Diese Haare sind dann in die Telogenphase, oder auch Ruhephase, übergegangen. Die Katagenphase (Übergangsphase) dauert 1-3 Wochen und ca. 1% befindet sich in diesem Haarzyklus.

In der Ruhephase (Telogenphase) sind die Verbindung zur Wurzel und somit auch die Nährstoffversorgung der Haare komplett unterbrochen. Das gesamte Haar liegt frei im Haarkanal und wird mit der Zeit immer dünner, sodass es meistens beim Kämmen oder Duschen ausfällt. In der Regel dauert die Telogenphase 1-3 Monate und rund 10-20% der Haare am menschlichen Körper sind davon betroffen.

Wie viele Haare in welchem Haarzyklus wachsen kann man nicht genau bestimmen, da dieses bei jedem Menschen genetisch festgelegt ist. Genauso wie das Haarwachstum an sich. Wie viele Haare ein Mensch hat und ob diese dick, dünn, hell oder dunkel sind, hängt zum einen von der Vererbung und zum anderen von Alter, Körperregion, Schwangerschaft, Hormonverhalten und Medikamenteneinnahme ab. Auch kann man nicht genau sagen, wann wie viele Haare in der Wachstumsphase sind. Deshalb sagt man, dass ca. 15 – 20% der Haare bei der Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung entfernen werden können. Da sich die Haare in unterschiedlichen Zeitabständen in der Wachstumsphase befinden, sollte eine Pause von 4 – 12 Wochen zwischen den einzelnen Behandlungen eingelegt werden. (Gesicht: 4 – 6 Wochen, Rumpf: 6 – 8 Wochen, Extremitäten: 10 – 12 Wochen)

Nach der Behandlung wächst das Haar ganz normal weiter. Nach ca. 2 bis 3 Wochen fällt es dann schließlich aus. Die rund 15 – 20% der Haare, die mit der Wurzel verbunden waren, sind dauerhaft verödet. Die Wurzel kann somit keine neuen Haare mehr produzieren. Die anderen Haare, die nicht mit der Wurzel verbunden waren, fallen aus, da sie keinen richtigen Halt mehr in der Wurzel haben und die Haare zusätzlich von der Behandlung geschädigt wurden. Die Wurzeln, die nicht aktiv mit den Haaren verbunden waren, regenerieren sich nach einigen Wochen wieder und bilden neue Haare.

Bis diese Haare wieder neu anfangen zu wachsen, dauert es ca. 4 – 12 Wochen. Während dieser Wochen kommen keine oder nur sehr wenig Haare nach. Die Haare, die dann wieder nachwachsen, werden immer dünner, bis diese kaum noch zu sehen sind. Je mehr Behandlungen man gemacht hat, desto länger sind die Zeitabstände, zwischen den einzelnen Behandlungen. Größere Zeitabstände zwischen den Behandlungen sind kein Problem, allerdings sollte man den minimalen Zeitabstand von 4 Wochen auf jeden Fall einhalten. Es können immer wieder neue Haare nachkommen, deshalb gilt es als unseriös, wenn man eine Garantie bei manchen Anbietern bekommt. Das Haarwachstum ist hauptsächlich von den Hormonen im Körper abhängig, das heißt, wenn eine hormonelle Umstellung im Körper erfolgt, sei es beispielsweise durch Medikamente oder Schwangerschaft, kann es sein, dass vereinzelt neue Haare wieder kommen.